Organe der Israelitischen Kultusgemeinde Nürnberg
Vielfältig, engagiert und ehrenamtlich: Die Arbeit und Ausrichtung unserer Gemeinde wird vom Vorstand geführt und repräsentiert. Der Vorstand wird alle vier Jahre neu gewählt und setzt sich aus fünf Mitgliedern zusammen.
Hier stellt sich unser Vorstand vor:
Der Vorstand
Jo-Achim Hamburger
Vorstandsvorsitzender
“Ich, Jo-Achim Hamburger, bin ein Kind der Israelitischen Kultusgemeinde und der Stadt Nürnberg, wanderte nach dem Abitur in Nürnberg nach Israel aus, wo ich Psychologie und Soziale Arbeit an der Universität in Haifa studierte.
Nach meiner Rückkehr und leitenden Tätigkeiten bei Electrolux und einer Ausbildung zum Personalkaufmann engagiere ich mich ehrenamtlich für die Israelitische Kultusgemeinde Nürnberg und übernahm schließlich 2016 deren Vorsitz. Ich fördere das jüdische Gemeindeleben u. a. im Landesverband der israelitischen Kultusgemeinden.
Die Pflege einer neu gedachten Erinnerungskultur und die Repräsentation der Gemeinde in der Stadtgesellschaft gehören zu meinem Aufgabengebiet. Der Kampf für ein tolerantes, weltoffenes Nürnberg und der Einsatz gegen Antisemitismus, das Ansehen der Gemeinde in unserem Land prägen mein Wirken. Der innere Zusammenhalt der Gemeinde, die Zukunftssicherung dieser, die Förderung der Jugend und die optimale Betreuung unserer Senioren und Seniorinnen sind wichtiger Bestandteil meiner Tätigkeiten im Vorstand.”
Die Pflege einer neu gedachten Erinnerungskultur und die Repräsentation der Gemeinde in der Stadtgesellschaft gehören zu meinem Aufgabengebiet. Der Kampf für ein tolerantes, weltoffenes Nürnberg und der Einsatz gegen Antisemitismus, das Ansehen der Gemeinde in unserem Land prägen mein Wirken. Der innere Zusammenhalt der Gemeinde, die Zukunftssicherung dieser, die Förderung der Jugend und die optimale Betreuung unserer Senioren und Seniorinnen sind wichtiger Bestandteil meiner Tätigkeiten im Vorstand.”
Alexander Lissak
Vorstandsmitglied
Alexander Lissak wurde am 5. April 1987 in Almaty, Kasachstan geboren. Seit dem Jahr 2000 lebt er in Nürnberg, ist verheiratet und hat zwei Kinder. Er hat einen Bachelorabschluss im Internationalen Wirtschaftsrecht und wird in Kürze seinen Master in International Economics abschließen.
Seit 2016 verantwortet er als 2. Vorsitzender der Israelitischen Kultusgemeinde den jüdischen Friedhof, Veranstaltungen, Jugendprogramme sowie den Kindergarten.
Zudem engagiert er sich als Präsidiumsmitglied im Landesverband Bayern und als 2. Vorsitzender im Partnerschaftsverein Charkiw -Nürnberg e. V. Darüber hinaus ist er als 2. Vorsitzender im Rat der Religionen tätig.
Zudem engagiert er sich als Präsidiumsmitglied im Landesverband Bayern und als 2. Vorsitzender im Partnerschaftsverein Charkiw -Nürnberg e. V. Darüber hinaus ist er als 2. Vorsitzender im Rat der Religionen tätig.
Prof. Dr. Anatoli Djanatliev
Vorstandsmitglied
Prof. Dr. Anatoli Djanatliev ist seit 1990 Mitglied der IKGN, verheiratet und hat zwei Kinder. Er schloss an der FAU sein Studium zum Dipl.-Inf. (Univ.) ab, promovierte zum Dr.-Ing. und habilitierte als Forschungsgruppenleiter im Fach Informatik. Aktuell ist er hauptberuflich Professor für Informatik.
Er ist Mitglied des Nürnberger Stadtrats und im Vorstand seiner Fraktion. Außerdem engagiert er sich in mehreren ehrenamtlichen Positionen, u. A. als Ortsvorsitzender der CSU Langwasser, als Vorsitzender des Sportvereins TSV Maccabi Nürnberg e.V. sowie als Vizepräsident des Dachverbandes MAKKABI Deutschland. Weiterhin vertritt er unsere Gemeinde im Landesverband Bayern und als Delegierter Bayerns im Zentralrat der Juden.
Seine Hauptthemen im Vorstand sind Verwaltung, Personal, Finanzen, Politik und Sozialarbeit.
Er ist Mitglied des Nürnberger Stadtrats und im Vorstand seiner Fraktion. Außerdem engagiert er sich in mehreren ehrenamtlichen Positionen, u. A. als Ortsvorsitzender der CSU Langwasser, als Vorsitzender des Sportvereins TSV Maccabi Nürnberg e.V. sowie als Vizepräsident des Dachverbandes MAKKABI Deutschland. Weiterhin vertritt er unsere Gemeinde im Landesverband Bayern und als Delegierter Bayerns im Zentralrat der Juden.
Seine Hauptthemen im Vorstand sind Verwaltung, Personal, Finanzen, Politik und Sozialarbeit.
Jurij Kopf
Vorstandsmitglied
Jurij Kopf wurde am 22. Mai 1954 in der ukrainischen Stadt Berdytschiw geboren und studierte dort Elektrotechnik. 1995 kam er nach Deutschland und wohnte zunächst in Fürth.
Im Juni 1996 zog er nach Nürnberg, wo er der Israelitischen Kultusgemeinde Nürnberg beitrat. Im Jahr 2003 wurde er erstmalig in den Vorstand gewählt.
Von 2003 bis 2021 verantwortete Herr Kopf den Sicherheitsdienst. Von 2013 bis 2021 war er Sicherheitsleiter der Gemeinde. Heute verantwortet er die Sicherheit der Gemeinde und koodiniert die Computerkurse für die Gemeindemitglieder.
Seit 2012 ist er Leiter der Beerdigungsbruderschaft “Chewra Kadischa”.
Von 2003 bis 2021 verantwortete Herr Kopf den Sicherheitsdienst. Von 2013 bis 2021 war er Sicherheitsleiter der Gemeinde. Heute verantwortet er die Sicherheit der Gemeinde und koodiniert die Computerkurse für die Gemeindemitglieder.
Seit 2012 ist er Leiter der Beerdigungsbruderschaft “Chewra Kadischa”.
Mark Spivak
Vorstandsmitglied
Mark Spivak wurde in einer kleinen Stadt in Moldavien geboren. Nach der Schule studierte er in Russland in der Automobilindustrie. Im Jahr 1997 kam er nach Nürnberg und wurde im selben Jahr noch Mitglied der Israelitischen Kultusgemeinde. Ein Jahr später wurde er erstmalig in den Vorstand gewählt.
Seine Hauptthemen im Vorstand sind Kulturarbeit, Reisen und die technische Leitung des Hausmeisterteams. Zudem verantwortet er den Kiddusch in der Gemeinde.
Kooptierte Vorstandsmitglieder
Diana Liberova
Kooptiertes Vorstandsmitglied
Diana Liberova wuchs in St. Petersburg in einer jüdischen Familie auf. Nach ihrem Studium der Pädagogik und Musikwissenschaften arbeitet sie am Institut für Pädagogik und Schulpsychologie der Stadt Nürnberg mit dem Schwerpunkt Chancengerechtigkeit, Demokratiebildung und antisemitismuskritische Bildung.
Sie engagierte sich viele Jahre kommunalpolitisch für die SPD, ist Vorsitzende des Städtepartnerschaftsvereins Nürnberg–Hadera e.V. und seit 2022 kooptiertes Vorstandsmitglied der Israelitischen Kultusgemeinde Nürnberg.

German Djanatliev
Kooptiertes Vorstandsmitglied
German Djanatliev ist 1980 geboren. Er lebt seit 1998 in Deutschland. Nach dem Abitur in Heidelberg studierte er Geschichte an der Ruprecht-Karls-Elite-Universität Heidelberg sowie an der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg (Jüdische Religionslehre). Zudem war er über viele Jahre Gaststudent an verschiedenen Jeschiwot und vertiefte dort seine jüdisch-religiösen Studien.
Auslandsstudienaufenthalte führten ihn an die Ben-Gurion-Universität in Beer Scheva mit den Schwerpunkten Geschichte und Archäologie sowie an die Universitäten Czernowitz und Machatschkala.
Er ist kooptiertes Vorstandsmitglied sowie Leiter des Erziehungswesens und Religionslehrer der Israelitischen Kultusgemeinde Nürnberg. Darüber hinaus ist er Fachschaftsleiter und Religionslehrer am Helene-Habermann-Gymnasium München.
Er ist kooptiertes Vorstandsmitglied sowie Leiter des Erziehungswesens und Religionslehrer der Israelitischen Kultusgemeinde Nürnberg. Darüber hinaus ist er Fachschaftsleiter und Religionslehrer am Helene-Habermann-Gymnasium München.
German Djanatliev ist zudem Lehrbeauftragter des Landesverbandes der Israelitischen Kultusgemeinden in Bayern.
Als Fachberater des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus sowie als Beauftragter für die Oberstufe im Fach Israelitische Religionslehre in Bayern engagiert er sich besonders für die Weiterentwicklung jüdischer Bildungsarbeit.
Seit 2019 ist er zudem Mitglied des Direktoriums des Zentralrats der Juden in Deutschland.
German Djanatliev engagiert sich ehrenamtlich in zahlreichen Gremien und Verbänden auf Bundes- und Landesebene.
Geschäftsführung
Ariella Chmiel
Geschäftsführerin der Israelitischen Kultusgemeinde
Ariella Chmiel ist seit 2026 Geschäftsführerin der Israelitischen Kultusgemeinde Nürnberg. Seit vielen Jahren engagiert sie sich in verschiedenen Funktionen für jüdisches Leben in Deutschland, insbesondere im Kultur-, Bildungs- und erinnerungspolitischen Bereich.
“Mein besonderes Anliegen ist es, das Gemeindeleben aktiv weiterzuentwickeln, jüdische Traditionen und Kultur sichtbar zu stärken und die Gemeinde auch für die Zukunft so aufzustellen, dass sie ein Ort ist, in dem sich Menschen jedes Alters und jeder Herkunft begegnen und voneinander lernen können.”

