Blog
Im Blog der Israelitischen Kultusgemeinde Nürnberg wollen wir Informationen aufbereiten und das Selbst- und Fremdbild von Jüdinnen und Juden in Deutschland analysieren.
Die nachfolgenden Blog-Artikel der Israelitischen Kultusgemeinde Nürnberg verfolgen ein klares Ziel: Sie sollen ein Raum für Debatte schaffen.
Im Mittelpunkt stehen gesellschaftspolitisch brisante Themen mit Bezug zu jüdischem Leben in Deutschland, ebenso Fragen rund um Israel und die Lage in Nahost.
Aktuelle Entwicklungen in Politik und Medien werden aufgegriffen, eingeordnet und aus einer Perspektive beleuchtet, die im öffentlichen Diskurs häufig unterrepräsentiert ist.
Wofür steht dieser Blog?
Wir wollen Informationen aufbereiten, Denkanstöße liefern und das Selbst- und Fremdbild von Jüdinnen und Juden in Deutschland analysieren. Dazu werden wir regelmäßig Blogartikel zu eigens gesetzten Themen verfassen und uns auch mit ausgewählten Beiträgen aus Zeitungen, Journalen und der Wissenschaft beschäftigen.
Es geht uns nicht um (vor-)schnelle Urteile, sondern um Differenzierung, nicht um moralische Kurzformeln, sondern um analytische Präzision. Und vor allem: um die Anregung von Diskussionen. Von Nürnberg, von deutschen Jüdinnen und Juden aus, für alle Interessierten an jedem Ort.
Unser Beitrag zum pluralen Diskurs
Eine selbstbewusste jüdische Stimme ist kein Sonderinteresse. Sie ist ein notwendiger Bestandteil eines pluralen, aufgeklärten Diskurses und zeigt die Qualität unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung.
Wir möchten ausdrücklich zu einer offenen, sachlichen Diskussion beitragen.
Auf geht’s!
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Reihe: Antisemitische Verschwörungsmythen auf dem Prüfstand
Teil 12: „Der jüdische Verräter“
Mit der rechtlichen Emanzipation der Juden im 19. Jahrhundert entstand ein eigentümliches Paradox. Je stärker Juden zu deutschen Staatsbürgern wurden, gesellschaftlich aufstiegen, politische Verantwortung übernahmen und sich mit dem Gemeinwesen identifizierten, desto größer wurde der antisemitische Verdacht. -
Reihe: Antisemitische Verschwörungsmythen auf dem Prüfstand
Teil 11: „Der Holocaust und seine Relativierung“
Die Leugnung des Holocaust gehört heute – jedenfalls im öffentlichen Diskurs – eher zu den Randphänomenen des Antisemitismus. Dies aber nicht, weil sie verschwunden wäre. Vielmehr hat sich ihre Strategie verändert. -
Reihe: Antisemitische Verschwörungsmythen auf dem Prüfstand
Teil 10: „Täter-Opfer-Umkehr“
Die Umkehrung von Tätern und Opfern ist ein tradiertes Instrument in antisemitischen Diskursen.
Die Geschichte der europäischen Juden ist eine Geschichte der Ausgrenzung, der Entrechtung, der Pogrome und schließlich der industriellen Vernichtung. -
Reihe: Antisemitische Verschwörungsmythen auf dem Prüfstand
Teil 9: „Personalisierung“
Moderne Gesellschaften zeichnen sich durch ein Höchstmaß an funktionaler Differenzierung aus. Politische Entscheidungen, wirtschaftliche Entwicklungen, kultureller Wandel und internationale Konflikte entstehen aus dem Zusammenwirken unzähliger Akteure und wechselseitiger Abhängigkeiten. Die Signatur der Moderne besteht darin, dass ihre Ursachen plural, ihre Dynamiken kontingent und ihre Folgen kaum prognostizierbar sind. -
Reihe: Antisemitische Verschwörungsmythen auf dem Prüfstand
Teil 8: „Die antisemitische Chiffre“
Ideologien sterben nicht. Sie verändern ihre Sprache und leben dadurch fort. Wenn Begriffe öffentlich geächtet werden,… -
Reihe: Antisemitische Verschwörungsmythen auf dem Prüfstand
Teil 7: „Die jüdische Weltregierung, oder: Weltherrschaft, die zweite“
Mit dem Untergang des nationalsozialistischen Regimes…
